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Die Berufsbezeichnung leitet sich vom griechischen ab:
pous = Genitiv podos –> „Fuß“ und logos  -> „Lehre/Kunde“

Der Podologe:
Podologie ist die nicht ärztliche, medizinische Heilkunde am Fuß.
Somit sind sie therapeutisch tätig und unterscheiden sich damit erheblich vom Tätigkeitsfeld des Fußpflegers. Dieser darf nur kosmetisch am Fuß arbeiten. Patienten mit krankhaften Veränderungen oder Symptomen von Erkrankungen am Fuß dürfen daher ebenso vom Podologen behandelt werden.


Die Ausbildung:
Die Podologie ist seit Anfang der 2000er ein Gesundheitsfachberuf. Die Berufsbezeichnung "Podologin (medizinische Fußpflegerin) / Podologe (medizinischer Fußpfleger)" ist gesetzlich geschützt.
Das Gesetz über den Beruf des Podologen ist das Podologengesetz – PodG und regelt die Einzelheiten.
Des Weiteren ist der Ausbildungsinhalte in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologie (PodAPrV) strickt geregelt. Hierbei handelt es sich um eine bundesweit einheitliche 2-jährige schulische Ausbildung an Berufsfachschulen mit Praktikum. 


Das Aufgabenfeld:
Es beinhaltet die medizinische Untersuchung der Füße, Befunderstellung, Dokumentation, Erstellung von Behandlungsplänen und Beratungen. Bei ärztlicher Anordnung dürfen Behandlungen bei diabetischen Fußsyndroms und/oder ggf. ein Wundmanagement durchgeführt werden.
Podologen sind anleitend tätig bei Vorbeugung und Pflege des Fußes.
In der Podologie werden auch Orthesen zur Druckentlastung angefertigt.



Unter gewissen Umständen können Diabetiker eine Heilmittelverordnung (Rezept) zur podologischen Komplexbehandlung erhalten.

Die Voraussetzung ist ein bestehender Diabetes mit Spätfolgen wie Neuropathien (Nervenschädigungen) und/oder Angiopathien (Gefässschädigungen) im Wagner Stadium 0 (keine Hautdefekte).

Jede/r Podologe/in mit Krankenkassenzulassung kann diese Heilmittelverordnung abrechnen.

Privatpatienten sollen vorher ihre Krankenkasse aufsuchen und sich erkundigen, ob sie die Kosten übernehmen. Privatkassen sind nämlich nicht dazu verpflichtet.

Die Zuzahlung besteht aus der Verordnungsgebühr von 10,- € pro Heilmittelverordnung und einen Eigenanteil pro Behandlung von 10%.
Sie erhalten darüber eine Quittung.

Bei einer Zuzahlungsbefreiung, reicht die Vorlage des Befreiungsausweises.
So entfallen diese Kosten.

Die Verordnungen können auch für Hausbesuche ausgestellt werden, wenn der Patient keine Möglichkeit haben in die Praxis zu kommen, bzw. bettlägerig ist.



Bitte achten Sie auf folgende Punkte:

Gelegentlich kommt es zu Fehlern bei der Ausstellung, insbesondere beim Kreuz "Geb. Pflichtig" bzw. "Geb. Frei"

Des weiteren bei Heilmittel nach Maßgabe des Kataloges. Besser gesagt, was gemacht werden soll.

Hier muss z. B. "Podologische Komplexbehandlung beider Füße/ linker oder rechter Fuß"stehen. (DFc)

Manchmal wird auch das Feld "Anzahl pro Woche" vergessen auszufüllen. Üblich ist hier zwischen vier und sechs Wochen oder 1x pro Monat.

Achtung! Die Krankenkassen geben vor, dass die Erstbehandlung spätestens 28 Tage nach Ausstellung der Verordnung erfolgen muss. Andernfalls ist die Verordnung verfallen.

Wenn auf der Verordnung ein Datum im Feld "Behandlungstermin spätestens am" eingetragen ist, dann muss dieses berücksichtigt werden.